Ausgewählte Pressestimmen...  

Süddeutsche Zeitung, München

"John-Edward Kelly, für den das Werk entstand, ist fraglos der überragende Altsaxofonist heutiger Tage. Und das Stück forderte alles ab. Eine halbe Stunde am Stück trieb es den Interpreten durch Randlagen extremer Höhe, immer wieder stellten sich Erhitzungsprozesse ein, die durch Druck, wie bei einem langen, lungenpressenden Tauchakt, erzeugt wurden. Halluzinations-Gestalten zogen vorbei, graue Zonen, Lichtpunkte, ein insistenter Walzer. Es war, so sah es der Komponist selbst, ein Gang durch ein unterirdisches Gewirr von Höhlen, bei dem immer wieder Ausblicke auf entfernte Lichtpunkte gewährt werden. Für den Schweden Eliasson gilt solches als Höchstmaß an Optimismus. Zu ihm gesellte sich die Faszination am orchestralen wie solistischen Parforce-Ritt."

Frankfurter Allgemeine

"John-Edward Kelly: phantastisch!"

Hufvudstadsbladet, Helsinki

"John-Edward Kelly ist der ungekrönte König seines Instrumentes, ein meisterhafter Musiker, der die Symphonie Nr 3 von Anders Eliasson auswendig spielte."

Berliner Morgenpost

"Die Aufgaben der Ballade von Frank Martin hat John-Edward Kelly verblüffend mühelos und souverän gemeistert. Die melodiöse Gesanglichkeit seines Parts ließ er wie auf einen einzigen, großen, scheinbar endlosen Atem geblasen erscheinen. Den sonoren, charaktervollen Klang seines Instruments brachte er darüber hinaus voll zur Entfaltung, und die virtuos gehaltenen Partien gingen ihm brillant bravourös von der Hand."

Neue Musikzeitung

"John-Edward Kelly ist ein Phänomen am Saxophon, seine Technik ist ebenso erstaunlich wie sein Gedächtnis. Der Meister-Saxophonist hat in dem holländischen Pianisten Bob J.W. Versteegh einen adäquaten Partner gefunden."

Der Tagesspiegel, Berlin

"Ovationen erntete [in der Ballade von Frank Martin] der Amerikaner John-Edward Kelly, ein phänomenaler Virtuose, von seinem Instrument besessen, der den expressiven Solopart nicht selten bis an die Grenze des physisch wie psychisch Erträglichen führte. Ovationen für die unter die Haut gehende Begegnung mit einem Existentialisten des Saxophons."

Tageszeitung, München

"John-Edward Kelly blies ganz wunderbare Töne: samtig, weich und rund, fein gestaltet jeder Hauch. Die Melodien wohlgeformte Linien, unaufdringlich ausgefeilt, mit langem Atem gespannt. "

Neue Zeit, Berlin

"Wie man neue Musik dem Publikum gleichsam ganz persönlich, ganz unmittelbar mit überspringender Musizierleidenschaft und höchst virtuoser Überredungskraft zu vermitteln vermag, das verdeutlichte der gefeierte Solist des Abends, der 1958 in San Francisco geborene John-Edward Kelly."

Neue Musikzeitung

"Wie vereinnahmend das Spiel am reinen klassischen Konzertsaxophon sein kann, das zeigte der Amerikaner John-Edward Kelly in seiner zartweich bis kraftvoll-expressiv geführten Klangrede, ein leidenschaftlicher Ästhet in seinem Fach und ein Vorbild für nachrückende Interpreten."

Leipziger Volkszeitung

"Herbert Blomstedt machte kein Hehl daraus, daß ihm das kantigste Werk des Abends das wichtigste ist: Lars-Erik Larssons Konzert für Saxophon und Streicher von 1934. Dafür läßt sich derzeit kein besserer Interpret finden als John-Edward Kelly. Dessen irrwitzige Geläufigkeit, Dynamik, Perfektion im knochentrockenen Slappen, seine bruchlosen Registerwechsel, geschmeidige Linien ließen Konzertmeister Frank-Michael Erben anerkennend die Augenbrauer zusammen ziehen. Das Publikum war aus dem Häuschen, erklatschte als Solo-Zugaben zwei irische Revolutionslieder: die ganze Seele der Insel in wenigen Tönen."

Stuttgarter Nachrichten

"Wenn die Kollegen des an der Kölner Musikhochschule lehrenden Tonsetzers Krzysztof Meyer die Ohren aufgemacht haben, dann wird es in der Folge eine wahre Flut von Werken für Alt-Saxophon geben. Zumal für den Solisten: John-Edward Kelly. Ein exzellenter Klangvirtuose, der Töne wie Ton zu modellieren versteht; virtuos und expressiv zugleich, ausgestattet mit einem großen Atem, der Wohlklang pur verströmen hilft."

FonoForum

"Atemberaubende Virtuosität und perfektes Zusammenspiel kennzeichnen das Recital des Duos Kelly/Versteegh. Mal zaubert der amerikanische Starsaxophonist John-Edward Kelly kaum vorstellbare, an Perkussionsinstrumente erinnernde Klänge auf seinem Altsaxophon, dann haucht er zarte Kantilenen in extremen Lagen. Das alles ist spannend anzuhören, dank der vorzüglichen Klangtechnik und großer Dynamik."

Hannoversche Allgemeine Zeitung

"John-Edward Kelly wird nicht umsonst auf internationalen Podien als Meister seines Fachs gefeiert. In Seinem Spiel verbinden sich frappierende Technik mit ebenso beredsamer wie durchdachter Gestaltung, Ausdrucksstärke und Eleganz. Mit brillanter Tonformung erreicht Kelly nicht nur atmosphärische Dichte - selbst extrem hohen Tönen wie etwa in der Cadenza des Ibert-Concertinos vermag er noch großen Charme abzugewinnen. Ein faszinierendes Erlebnis!"

General-Anzeiger, Bonn

"Mit John-Edward Kelly am Saxophon war ein überzeugender Meisterinterpret gerade moderner Klangsprachen am Werke, der die verschlungenen Lyrismen der Ballade von Frank Martin mit makellosem Bläserspiel hinreißend zur Geltung brachte."

Westdeutsche Allgemeine

"Der Saxophonist John-Edward Kelly ist eine Koryphäe auf seinem Instrument. Auf dem Programm standen fast ausschließlich Werke des 20. Jahrhunderts, doch Kelly ließ die zahlreichen Hörer nicht mit dieser Musik allein. Seine Werkbeschreibungen - locker und humorvoll vorgetragen - erleichterten das Verständnis erheblich. Er spielt alle Stücke auswendig - bei moderner Musik eine Seltenheit - und diese vollkommene Durchdringung und Beherrschung machten sein Spiel so plastisch und farbig. Selbstverständlich ist Kelly ein Meister seines Faches, der mit virtuosen Registerwechseln, einer unglaublichen Atemtechnik und einer breit gefächerten Dynamik besticht."

Luzerner Tagblatt

"Kelly brillierte durch die Sicherheit seines Vortrages, durch den Reichtum der Klangnuancen, durch Musizierfreude und gestalterische Lebendigkeit. Erstaunlich war, daß er mit der Zugabe von einem Volkslied noch neue Ausdrucks- und Klangqualitäten aufzeigen konnte."

The Times, London

"John-Edward Kelly ist ein allesherrschender Virtuose, der gleichzeitig zu großer Intensität und Ausdruckskraft und zu inniger Zurückhaltung fähig ist. Er spielte sehr schön mit feinem Gefühl für die große Linie, und stieg in den modernen Werken zu wirklich beeindruckendem Niveau empor durch die Kultiviertheit, Überzeugung und konzentrierte Energie, die er der Musik entgegenbringt."

DELO, Ljubljana

"Großes Talent richtig verwendet, perfekte Beherrschung seines Instrumentes, vollkommene Werk-Kenntnis (er spielt alle Kompositionen auswendig), virtuose doch immer gefühlsame Interpretationen; diese sind die kennzeichnenden Charakteristika John-Edward Kellys."

De Nieuwe Krant (Die Niederlande)

"Das Konzert machte vom neuen deutlich, daß John-Edward Kelly einer der großen Meister dieses Instruments ist. Bob Versteeghs klares Musizieren paßte sich demjenigen seines Kollegen stets makellos an. Großartig!"

Bremer Nachrichten

"Die dialogisierende und monologisierende Saxophon-Partie (des Saxophon-Konzertes von Sven-David Sandström) hatte ihre besondere Ausstrahlung durch den exzellenten John-Edward Kelly und durch die helle und sprechende Klanglichkeit seines Saxophons mit seinen vier Oktaven."

Thüringer Allgemeine, Weimar

"Im Spiel Kellys konzentrierten sich zahlreiche Positiva. Und das bedeutet technisch perfekt, virtuos, klanglich reich schattiert, bestens mit dem Pianisten abgestimmt, die Wertung "schön" trifft im vollen Umfang zu - ein auf Weimarer Konzertpodium seltenes Phänomen."

Pforzheimer Zeitung

"Kelly erscheint in seinem Metier konkurrenzlos, identifiziert sich physisch und psychisch mit seinem Instrument in einer bewundernswerten Bläsertechnik und ist zugleich ein fundamentierter Musikwissenschaftler. Der Wunsch nach einem neuen Hörerlebnis ließ Kelly in einer wahrhaft großartigen Weise in Erfüllung gehen."

Mannheimer Morgen

"John-Edward Kelly dürfte als Alt-Saxophonist heute kaum zu übertreffen sein. Er ist Meister dieses Instrumentes, das er zum Singen bringt, zu einer der menschlichen Stimme adäquaten Vortragskunst. Er gestaltet eine Komposition mit betörender Klangschönheit."

Frankfurter Allgemeine Zeitung

"Süßlich und manchmal sogar melancholisch schweben die Klänge beider Instrumente und fließen in innige und reizvolle Verbindungen zusammen. Spannend wechseln Flächen ausgiebig repetierter Melodiemuster mit lyrischen oder feurigen Passagen - interessante Aufnahmen allemal, die John-Edward Kelly und Bob Versteegh mit der nötigen Nonchalancer darbieten."

Sächsische Zeitung, Dresden

"Kelly spielte seine Literatur auswendig und gab damit den Zuhörern einige Rätsel auf: welch photographisches Gedächtnis muß dieser Mann haben! Er zog alle Register seines Könnens, erweiterte den sonst üblichen Tonumfang des Altsaxophons beliebig in die Höhe. Das vor allen Dingen Phänomenale war aber sein schlanker Ton."

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